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13.11.2015 06:18 Alter: 6 yrs
Kategorie: Alle

Übung der 8. Katastrophenhilfsdienst-Bereitschaft


Am Samstag, den 07.11.2015 führte die 8. Katastrophenhilfsdienst-Bereitschaft im Übungsdorf der Niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule eine Großübung durch.

 

Die Übung basierte auf folgender Übungslage:

 

Nach tagelangen Unwettern mit starken Regenfällen und teilweise extremen Starkwindereignissen ist die Ortschaft MOLTE der zugewiesene Einsatzbereich der 8.KHD-Bereitschaft. Der Ort war aufgrund einer Mure für mehr als 24 Stunden nicht erreichbar, erst heute Nacht konnte wieder eine Zufahrt geschaffen werden.

Im Ort gibt es eine Freiwillige Feuerwehr, aber aufgrund des starken Anteils an Wochenpendlern sind dem Vernehmen nach nur 2 Mitglieder vor Ort; die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften sind in ihren eigenen Einsatzbereichen seit ca. 36 Stunden durchgehend im Einsatz und können keine Kräfte abstellen. Über den Umfang der Schäden im Ort gibt es nur grobe Informationen, es dürften vorwiegend Rettungs- und Bergemaßnahmen, Auspumparbeiten sowie Sicherungsmaßnahmen notwendig sein.

 

Die 184 Einsatzkräfte mit 37 Einsatzfahrzeugen, die sich aus 32 Feuerwehren des Bezirkes Horn zusammenstellten, wurden in folgende Züge gegliedert:

 

 

  • 1. KHD Zug (FF St. Bernhard, Winkl, Japons, Messern, Pernegg, Sigmundsherberg, Theras)
  • 2. KHD Zug (FF Groß Burgstall, Breiteneich, Irnfritz, Stoitzendorf, Stockern, Grafenberg, Röschitz)
  • 3. KHD Zug (FF Eggenburg, Fuglau, Frauenhofen, Wappoltenreith, Trautmannsdorf, Klein Meiseldorf)
  • 4. KHD Zug (FF Gars am Kamp, Mold, Harmannsdorf, Horn, Thunau, Etzmannsdorf)
  • 6. KHD Zug (FF Gars am Kamp, Altenburg, Reinprechtspölla, Röhrenbach)
  • Schadstoffgruppe des Bezirkes Horn
  • Einsatzstab

 

und durch den örtlichen Einsatzleiter und den Bereitschaftskommandanten bei insgesamt 6 Einsatzszenarien eingesetzt:

 

  • Sicherungsmaßnahmen eines Gewässers (Einsatz der Sonderpumpanlagen, Errichten eines Hochwasserschutzes, Aufbau einer Ölsperre)
  • Sicherungsmaßnahmen eines Gebäudes vor einem Hochwasser
  • Brand eines Werkstätten-Betriebes mit Menschenrettung
  • Retten eines Großtieres aus einer Zwangslage
  • Brandeinsatz in einem echtfeuerbetriebenen Übungshaus
  • Zugsunglück mit Gefahrengut

 

Nach dem Eintreffen der Einsatzzüge wurden diese in die Lage eingewiesen und mit einem Einsatzbefehl beauftragt. Während die Einsatzzüge die Einsatzübungen abarbeiten mussten, hatte der Einsatzstab die Aufgabe sich einen Überblick über den gesamten Einsatzraum zu verschaffen. Um die Übung spannend zu gestalten wurden immer wieder Lageeinspielungen der Lagedarsteller eingespielt. Nachdem jeder Einsatzzug nach ca. 1,5 Stunden das Übungsziel erreicht hatte, wurde eine Übungsnachbesprechung durchgeführt und die Züge konnten anschließend den Heimweg wieder antreten.

 

 


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